Berufliche Bildung

Das BIBB veröffentlicht den Jahresbericht 2016

BIBB – das steht für Bundesinstitut für berufliche Bildung. Dieses 1970 gegründete und in Bonn beheimatete Institut forscht, entwickelt und berät im Bereich „Berufliche Bildung“. Außerdem veröffentlicht das Institut in jedem Jahr einen Jahresbericht und informiert darin über ausgewählte Daten, Analysen und Programme, die die Grundlagen zur Verbesserung der beruflichen Aus- und Weiterbildung liefern.

Im Vorwort schreibt BIBB-Präsident Friedrich Huber Esser:

„Es gilt, die gute Position dualer Ausbildung zu verdeutlichen, nötige Qualifikationsveränderungen durch die Digitalisierung aufzuzeigen und in Berufsbilder zu integrieren. Wir müssen zudem die zu uns Geflüchteten sinnvoll an Sprache, Ausbildung und Beschäftigung heranführen und nicht nur allen hier aufgewachsenen jungen Menschen zu einer Qualifikation verhelfen, sondern auch bereits qualifizierten Menschen, die aus dem Ausland kommen und bei uns Arbeit suchen, über eine gute Anerkennungspraxis den Weg in den Arbeitsmarkt eröffnen.“

Ein Beispiel aus dem Jahresbericht zum Thema IT und Digitalisierung:

Für ein modernes und leistungsfähiges Ausbildungssystem und zur Weiterentwicklung der Qualität in der beruflichen Bildung ist die Initiative „Fachkräftequalifikationen und Kompetenzen für die digitalisierte Arbeit von morgen“ mit mehreren Projekten gestartet, die vom BIBB und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam verantwortet wird. Dabei legt beispielsweise eine Untersuchung zur Zukunft der IT-Berufe nahe, hier eine inhaltliche und strukturelle Revision vorzunehmen. Weitere Untersuchungen zeigen, dass neben dem Lesen, Rechnen und Schreiben die Medienkompetenz zur vierten Schlüsselkompetenz wird. Daher gilt es insbesondere, diese Kompetenz des Lehrpersonals an Schulen und Berufsschulen sowie des Ausbildungspersonals in Betrieben weiterzuentwickeln.

Die vollständige Pressemitteilung des BIBB und den Jahresbericht zum kostenlosen Download finden Sie hier.